Ein besonderer Gast

Am Samstag, 17.11.2007, war das Wetter gut und so trafen wir uns zu einem Nebelreiter-Ausritt ! Gegen halb eins hatte ich Sassico fertig gesattelt und ritt den anderen entgegen. Wegen eines kurzfristig angelegten Entwässerungsgrabens mußte ich über ein Feld mit Gründüngung reiten, das für Sassico ganz neu war. Doch der Boden dort war widererwartend sehr gut und Sassico ging gut vorwärts.



Bis zur nächsten Weggabelung. STOP! Da hatte er beschlossen, daß er lieber umdrehen und nach Hause wollte ! Aber nicht mit mir... so mußte er letztendlich doch weiter gehen. Ich ließ ihn dann erst mal traben, damit er etwas von seiner überschüssigen Energie loswerden konnte.

Ich schaute natürlich immer wieder rüber zum Stall meiner Mitreiter, doch ich konnte keine Pferde erkennen.
Als ich dann kurz vor Frauwüllesheim war, wollte ich Sandra mal anrufen, ob irgendwas dazwischen gekommen war. Doch gerade in dem Moment bogen drei Pferde aus der Einfahrt aus.

Ich sah ein großes weißes Pferd und dachte: "Ah Rumi!"
Dadurch erklärte sich dann auch die kleine Verspätung, da es wohl etwas länger gedauert hatte, alle Pferde fertig zu machen.

Rumi ist "der besondere Gast". Er ist schon 32 Jahre alt und hat uns zum ersten Mal begleitet, da er so lange Touren nicht mehr schafft. Aber für einen kleinen Ritt nach Kelz ist er noch absolut fit genug.

Dann ging es los nach Isweiler. Dort war noch ganz schön viel Schlamm auf den Wegen:



Dort wohnt ein Hund, der immer sehr schlecht auf die Pferde (vermutlich vermutet er eine Invasion seines zu bewachenden Grundstücks) zu sprechen ist. Toby und Rumi gingen aber brav an dem kläffenden Hund vorbei. Ich stand plötzlich mit Sassico mal wieder im Feld, weil der Hund doch ACH SO SCHRECKLICH ist. Allerdings nicht schrecklich genug, daß man nicht mal schnell nach dem schönen grünen Gras schnappen könnte ! "Nix da, Sassico" kam es von mir und "Vorwärts !".

Kurz hinter Isweiler ist ein schöner Grasweg, den wir zum Traben nutzen wollten. Zuerst trabten wir auch alle ganz normal an, doch als Nala hinter uns schnaubt, sah Sassico das als Zeichen zum Rennen an und startete erst mal im Galopp durch. Doch nach ein paar Metern konnte ich ihn wieder vom Trab überzeugen und der Rest des Trabs verlief gesittet und ruhig.

Gut gelaunt ritten wir weiter nach Kelz und bogen am Sportplatz dort auf den Heimweg ein.

Rumi legte nun den zweiten Gang ein und war offensichtlich der Meinung, daß man doch ruhig bis nach Hause traben konnte :-)

Als wir den nächsten Grasweg erreichten erhöhten wir dann alle das Tempo zum Trab, doch Toby reichte das offensichtlich nicht. Er bockte ein bißchen übermütig und Sandra mußte ihm deutlich sagen, daß SIE der Chef ist ! Toby akzeptierte es dann auch und der Trab ging weiter.

Auf dem Heimweg wollte ich dann noch ein paar Fotos schießen. Dabei trabte Nala mir einmal fast aus dem Bild und wir hatten noch ziemlich viel Spaß bis wir uns trennen mußten.

Sandra, Toby, Kerstin (ja sie heißt genauso wie ich) und Rumi auf dem Heimweg:



Sonja und Nala waren auch dabei:

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Kommentare
*Hallo, wow das klingt echt schön.
Freu mich schon, wenn ich auch wieder im sattel sitzen kann.
Durch meinen letzten Sturz bin ich derzeit noch etwas eingeschränkt. ;-)
LG
Julia
*Hallo Julia !

Freut mich sehr, daß Dir mein Bericht gefallen hat !
Ich wünsch Dir mal gute Besserung !
Hoffentlich kannst Du bald wieder reiten.
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